BACKUPS / DATENSICHERUNG

Das Erstellen von Backups – eigentlich eine Selbstverständlichkeit – aber es rückt erst so richtig in den Fokus, wenn es bereits zu spät ist bzw. wenn ein Systemausfall, womöglich mit Datenverlust, eingetreten ist.


„Wenn morgen ein Ereignis eintreten sollte, dass eine Neuinstallation eines Ihrer relevanten IT-Systeme erforderlich macht – können Sie dies gewährleisten und ebenfalls in angemessener Zeit?“

Der Schutz vor Datenverlust ist das eine. Aber auch die schnelle Wiederherstellung von Systemen mit einer definierten Wiederherstellungszeit gehören
zu den Vorkehrungen bei einem Backup-Konzept.

Ein Appell an die Notwendigkeit eines Konzeptes geben die folgenden 4 Punkte:

Warum ein Backup-Konzept?

Datenverlust geschieht schnell!

z.B. durch defekte Hardware, Kurzschlüsse oder Stromausfall, menschliche Fehler oder Malware. Schon ein einfacher Klick auf einen „falschen“ Link kann gesamte Datenbestände verschlüsseln und unbrauchbar machen.

Fehlende Datensicherungen fordern viel Arbeit (und schlaflose Nächte)!

Bei Ausfällen müssen die vorhandenen Datensicherungen gesichtet werden, in der Hoffnung, dass diese auch tatsächlich funktionieren.

Datenschutz ist durch ein gesundes Maß an Datensicherheit nicht vorstellbar!

Der Schutz der persönlichen Daten steht ganz im Fokus des gesamtwirtschaftlichen Handelns, nicht zuletzt aufgrund der geltenden DSGVO. Ohne allerdings eine Sicherheit der Daten zu gewährleisten, zu der eben auch regelmäßig durchgeführte Backups gehören, ist ein ernstgemeinter Datenschutz nicht möglich.

Datenverlust kostet Geld!

Der Verlust von Daten zieht meistens großen zusätzlichen und außerplanmäßigen Aufwand nach sich. Manchmal können sich Unternehmen auch überhaupt nicht von einem Datenverlust erholen und müssen den Betrieb einstellen.

Es gibt nicht DAS Datensicherungskonzept!

Bei der Erstellung einer Konzeption, der Auswahl der Sicherungsarten sowie der Wahl der „richtigen“ Werkzeuge müssen stets die individuellen Unternehmensgegebenheiten hinsichtlich der Datenstrukturen und organisatorischen Rahmen-bedingungen berücksichtigt werden. Insbesondere wichtig sind jedoch ein:

funktionierender Automatismus zur Durchführung der Backups

eine vorher
definierte/ „angemessene“ Wiederherstellugs-zeit der Systeme

geregelte Verantwortlich-keiten

Routinen zum Testen der Sicherungen

ausreichende Anzahl von Backups auf (und in) unterschiedlichen Medien und Räumen.